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Beim
Wassertransferdruckverfahren werden verschiedene Muster
welche auf spezielle Folien aufgedruckt sind auf
Werkstücke aufgebracht. Dieses Verfahren findet schon
seit langem Anwendung im Innenbereich von Fahrzeugen
z.B. Wurzelholz oder Carbonoptik. Mittlerweile ist
dieses Verfahren auch aus der Tuningscene nicht mehr
wegzudenken. Der große Vorteil an diesem Verfahren ist,
das es sich um ein sehr einfaches Verfahren handelt,
welches mit etwas
Übung auch zu Hause durchgeführt
werden kann. Zu beginn werden die Muster auf eine
spezielle Trägerfolie gedruckt. Wir gehen in diesem
Beispiel davon aus, das ein Teil in Carbonoptik
beschichtet werden soll. Um eine Carbonoptik zu
erreichen, sollte das Werkstück vorab schwarz lackiert
werden. Es ist nicht nötig das Werkstück mit Klarlack zu
lackieren. Nachdem das Teil getrocknet ist, wird die
Trägerfolie grob auf die Größe des Werkstückes
zugeschnitten. Anschließend wird die Folie an den Kanten
leicht eingeschnitten, damit sie sich nicht
zusammenrollt. Nun wird die Folie in ein Wasserbad
gelegt. Die Temperaturen des Bades schwanken je nach
Hersteller zwischen 20 und 50 Grad. Wir haben die
Erfahrung gemacht, das dieses Verfahren in lauwarmem
Wasser problemlos funktioniert. Die Folie wird nun in
das Wasserbad gelegt und ca. drei Minuten ( variiert je
nach Hersteller ) eingeweicht. Nun wird die Folie mit
einem speziellen Aktivator besprüht. Dieser dehnt die
Folie aus und gewährleistet die Haftung auf dem Werkstück.
Anschließend wird das Werkstück langsam und gleichmäßig
durch die Folie hindurchgetaucht, bis es komplett mit der
Folie überzogen ist. Nun wird das Bauteil unter
fließendem Wasser von Resten der Folie befreit. Wenn das
Werkstück getrocknet ist, wird es mit einem herkömmlichen
Klarlack überzogen um die Folie vor Beschädigungen zu
schützen. Nach der Trocknung des Klarlackes ist die
Bearbeitung beendet und das Teil kann verbaut werden.
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