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Das
Chromlackieren oder auch Verspiegeln genannt basiert auf
einem Lackiesystem und ist ein sehr aufwändiges
Verfahren was keine Fehler zulässt. Das zu bearbeitende
Werkstück wird wie beim Lackieren vorgeschliffen.
Anschließend wird das Werkstück gefüllert um einen
neutralen Untergrund herzustellen. Dieser wird nach der
Trocknung nass geschliffen um eine glatte Oberfläche
herzustellen. Es ist bei diesem Verfahren sehr wichtig,
das alle Untergründe komplett durchgetrocknet sind, da
die später aufgebrachte Silberschicht kein
nachträgliches Ablüften des Materials zulässt und es
somit zu Haftungsproblemen der Materialien untereinander
kommen kann. Wenn die gefüllerte Oberfläche
durchgetrocknet und geschliffen ist, wird der sogenannte
Primer aufgetragen. Dieser wird meist in zwei oder drei
Spritzgängen auf Verlauf gespritzt. Es ist sehr wichtig,
das der Primer so glatt wie möglich lackiert wird, da
dieser die Basis für die Verspiegelung darstellt.
Staubeinschlüsse und andere Fehlstellen können nichtmehr
behoben werden da ein nachträgliches Schleifen des
Primers nicht möglich ist. Der Primer wird nach einer
kurzen Lufttrocknungsphase bei ca. 70 Grad eingebrannt.
Die weitere Bearbeitung kann meist erst am nächten Tag
erfolgen da hierfür das Werkstück wieder komplett
abgekühlt sein muß. Manche Hersteller lassen die
Werkstücke auch mehrere Tage liegen um sicherzustellen
das der Primer richtig durchgetrocknet ist, da ein nicht
komplett ausgehärteter Primer dazu führet das die
Silberschicht sofort nach dem Auftrag matt wird. Im
nächsten Arbeitsschritt, wird die Silberschicht mit einer
Doppelpistole aufgebracht. Es werden zwei Chemikalien
benötigt die über zwei Behälter zugeführt werden und
erst in der Luft kurz vor dem Werkstück vermischt
werden. Würde man die beiden Materialien direkt Mischen
würden diese sofort miteinander reagieren und es wäre
keine Abscheidung auf dem Werstück mehr möglich. Währen
des Verspiegelungsvorganges, wird über eine weitere
Pistole mit destiliertem Wasser gespühlt um
überschüssiges Material abzuwaschen. Für das Verspiegeln
benötigt man viel geschick, da die Form des Werkstückes
bestimmt, wie dieses zu verspiegeln ist. Nachdem der
Verspiegelungsvorgang abgeschlossen ist wird das
Werkstück nochmals komplett mit destiliertem Wasser
abgewaschen, um alle überschüssigen Materialien
abzuspülen.
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