|
Beim Gleitschleifen wird das zu bearbeitende Werkstück
zusammen mit Schleifkörpern (Chips) und einer wassrigen
Lösung dem Compound in einen Behälter gegeben.Der
Behälter wird währen der Bearbetungszeit in Vibration
versetzt und es entsteht somit eine unterschiedlich
schnelle Bewegung zwische Schleifkörper und Werkstück
wodurch die Schleif und Polierwirkung erziehlt wird. Der
große Vorteil an diesem Verfahren ist das die
Bearbeitung an sich Automatisch erfolgt und auch Teile
mit komplizierter Geometrie problemlos bearbeitet werden
können. Dieses Verfahren eignet sich sehr gut zum
Polieren von Felgen (Vollpolierungen). Der
Arbeitsbehälter ist aus Stahl und mit Gummi verkleidet
um die Lärmentwicklung so niedrig wie möglich zu
halten.Die verwendeten Schleifkörper haben
unterschiedliche größen und unterschiedliche Anteile an
Schleifkörpern, dadurch lässt sich bestimmen wie stark
oder wie schwach geschliffen oder poliert werden
soll.Das anfangs erwähnte Zusatzmittel (Compound) dient
dazu die abgeschliffenen Teilchen zu binden und
abzutransportieren. Würde dies nicht geschehen wäre es
nicht möglich im Gleitschleifverfahren zu polieren da
das abgetragene Material die Oberfläche immer wieder
zerkratzen würde.
Es gibt verschiedene Arten von Gleitscheifanlagen.
Quelle:
Walther Trowal
Trommelgleitschleifen Beim
Trommelgleitschleifen wird ein liegender oder geneigter
Behälter, die Trommel, um seine Längsachse gedreht. Die
Drehzahl der Trommel übt entscheidenden Einfluss auf das
Zeitspanvolumen
und die erzielte Oberflächengüte aus. Mit steigender
Drehzahl wird der Inhalt in Drehrichtung an der Wand
mitgenommen und dadurch abgehoben. Die festen
Bestandteile gleiten oben ab einer bestimmten Drehzahl
hangabwärts. Unter der Mitte dieser Bearbeitungszone
liegt eine neutrale Zone variabler Dicke in der die
niedrigste Geschwindigkeit herrscht. Mit steigender
Drehzahl nimmt der Abtrag zu und die Oberflächengüte ab.
Jedoch kann die Drehzahl nur bis zu einem gewissen Punkt
erhöht werden, da sonst die festen Bestandteil am
unteren Ende des Hanges ein Mulde bilden die bremsend
wirkt. Weiterhin vergrößert sich die neutrale Zone und
wandert bergauf. Bei weiterer Steigerung besteht die
Gefahr, dass Teile beim Eintritt in die Mulde
zurückprallen und die Oberfläche der Werkstücke
verletzen. Ab einem Hangwinkel von ungefähr 70° ist ein
Gleitschleifen nicht mehr möglich.
Seite 2
|